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Hub Caelen


Eine kleine Einführung

Mein Name ist Hub Caelen und ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen.

Ich arbeite seit 1991 als Physiotherapeut. Wenn Sie interessiert sind an meinem Lebenslauf, klicken Sie Ihn an (siehe unten als pdf-Datei). Darin findet sich, wo und wann ich welche Sachen gemacht habe.

Ich habe in meiner Laufbahn viel erleben dürfen. Meine Erfahrung mit und durch Patienten ist seitdem enorm gewachsen. In meiner Praxis waren bis jetzt mehr als 10.000 Patienten. Alle mit unterschiedlichen Geschichten und Beschwerden.

Ich finde es immer wieder schön, Menschen helfen zu können.  Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie etwas machen können gegen Ihre Beschwerden.

Selbst wenn dies nicht möglich ist, möchte ich den Menschen vermitteln, wie man besser mit den Beschwerden umgehen kann. Hierfür geben wir zum Beispiel Übungen oder Rat. 

Ich sehe den Patienten wie es durch die WHO beschrieben ist in der ICF (Classification of Functioning, Dysability and Health).

Der Mensch wird hierin als einheitliches Wesen gesehen (holistisch), mit Beschwerden, die sich äußern können in seinem Körper, seiner Psyche und seiner Seele. Die Ursachen dafür sind so vielfältig wie wir Menschen nun mal sind.  Sie wissen, es gibt nichts, was es nicht gibt!

Leider verlieren wir im Gesundheitssystem immer mehr an Menschlichkeit durch die immer wachsende Bürokratisierung.  Dies geht leider auf Kosten des Patienten.

Umgehen mit Menschen, die Beschwerden haben, ist immer wieder eine Bereicherung. Ich habe in den Jahren viel von diesen Menschen zurück bekommen. Viele sehe  ich nach einigen Jahren wieder. Dieses Vertrauen zu bekommen vom Patienten, der wieder kommt, ist sehr schön. Ich kenne dadurch auch viel Privates von meinen Patienten. Das Vertrauen von all diesen Menschen ist sehr groß und ich fühle mich dadurch sehr privilegiert und dankbar. 

Ich habe im Laufe der Zeit einige Kurse gemacht und bin abonniert auf etliche Zeitschriften, die es mir erlauben, auf dem neuesten  Stand zu bleiben.

Ich gehe dabei von zwei Ansätzeaus, nämlich:

Ich versuche dieses Wissen in einem eklektischen Model zu integrieren und suche nach Therapie- und Diagnose-Verfahren, die auf Evidenz basierten.

Leider ist es so, dass es in der Physiotherapie noch viel wissenschaftlicher Arbeit bedarf und es also sehr schwierig ist, evidenzbasiert zu arbeiten.

Vieles ist widerlegt, einiges bewiesen und vieles ungewiss. Daraus zu wählen wird uns noch erschwert durch den Heilmittelverordnungskatalog (HVK).

Die Gesetze lassen es nämlich nicht zu, dass wir evidenzbasiert arbeiten, weil wir auf Anordnung und Anweisung des Arztes handeln müssen. Es ist uns nicht erlaubt, selber zu denken und dementsprechend zu handeln. Wir müssen das machen, was im HVK steht.

Die Ziele, die darin formuliert sind, haben leider nichts zu tun mit dem ICF - sie gehen nur von Verbessrungen der Kraft, Funktion und so weiter aus. Sie gehen leider gar nicht ganzheitlich um mit dem „Menschen“, der den Patienten ausmacht.  Wir müssen also oft mit dem Arzt Kontakt aufnehmen, um etwas  machen zu dürfen oder etwas lassen zu dürfen. Manchmal muss man nämlich auch was nicht machen. Die Anerkennung meines Berufsbildes ist leider noch nicht so hoch, dass wir mitreden dürfen auf einer Ebene, die im Gesundheits-system von Bedeutung ist.   

Mit meinem Team zusammen versuche ich die Therapie in meiner Praxis zu verbessern. Wir arbeiten für viele Erkrankungen schon nach Protokollen, die ich dafür erarbeitet habe. Wir machen Kurse und teilen unsere Erkenntnisse  nach den Kursen miteinander. Wir besprechen Patientenfälle und üben miteinander.  

Ein schöner Lernmoment für mich war das Schreiben meiner Thesis für das Erlangen meines Master-Titels. Ich habe dazu einen deutschen Artikel schreiben müssen, den Sie gerne lesen dürfen. Er ist als PDF zu downloaden und zeigt, was wir gemacht haben, um ein Protokoll zu machen für Patienten mit Rückenschmerzen.  Meine Thesis können Sie sich auch ansehen wenn Sie möchten.

Ich arbeite mit Menschen im Alter von fast null bis 100 Jahren. Ich behandle Menschen mit neurologischen, orthopädischen, chirurgischen, geriatrischen, vererbten und nicht näher ursachlich bekannten Erkrankungen. 

Auch die Palliativ-Hilfe ist sehr bewegend. Leider erkranken immer mehr Menschen an Krebs und auch in diesem Feld sind wir Tätig. Dies ist sehr oft sehr emotional. 

Auch in der Gnatologie (Kiefergelenks-beschwerden) arbeite ich mit einigen Zahnärzten zusammen. Hierfür gibt es - obwohl dies nicht viele wissen -  manuelle Therapie und Physiotherapie. Diese Abwechslung hält mich fit und macht es sehr interessant.

Abgesehen von meinem Beruf genieße ich mein privates Leben mit meiner Frau
und unseren sechs Kindern. Ich koche leidenschaftlich gern und meine Hobbys sind Lesen,  der  Garten, Filme,  Geschichte,  Philosophie, Kosmologie,  Foto-
grafieren, Malen, Reisen, Schach, Tanzen,  Musik,  Kunst & Kultur  und Sport.  Sport wie da sind: Tennis, Squash und zu selten Snowboarden.  Schöne Autos (leider nur gucken) und guter Wein. Und ich genieße es, guten Tee zu trinken.  

Ich hoffe Sie kennen mich jetzt etwas besser.  

Mit freundlichem Gruß

Hub Caelen





Den kompletten Lebenslauf von Hub Caelen erhalten Sie (als .pdf-Datei),
wenn Sie auf den obigen Ausschnitt klicken.